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Segeln mit Ihrer Charter Yacht

Guadeloupe

Aus der Vogelperspektive hat die Insel Guadeloupe die Form eines Schmetterling. Die Flügel werden in der Mitte durch den Kanal „Rivière Salée“ voneinander getrennt. Die Strukturen beider Inselhälften sind jedoch völlig unterschiedlich. Die Westhälfte namens Basse-Terre besitzt eindrucksvolle Steilküsten und ist vulkanischen Ursprungs. Die Bergregionen haben eine wunderschöne tropische Landschaft mit zahlreichen Flussläufen und fruchtbarem Land zu bieten. Der östliche Teil, Grande Terre, ist eine flache, aus Kreidestein bestehende Insel mit sehr schönen Palmenstränden und trockenem Hinterland. Guadeloupe hat ein sehr gutes Straßennetz, sodass ein Mietwagen eine optimale Möglichkeit ist, um das interessante Inland der großen Insel zu entdecken. Mit dem Auto sollte man sich dann auf die westliche Inselhälfte begeben, denn hier gibt es am meisten zu sehen. Die „Route de la Traversée“ führt zu dem Nationalpark mit seinem Maskottchen „Ti-Racoon“ (Waschbär) im Herzen der Insel. Der Nationalpark hat eine Fläche von ca. 17.300 Hektar und ist einer der schönsten und am besten erhaltenen Regenwälder der Antillen. Hier findet man mehr als 300 verschiedene Baum- und Straucharten und eindrucksvolle Riesenfarne. 

Segeln in der Karibik

Eine wundervolle Flora mit 110 verschiedenen Orchideenarten kann man hier hautnah entdecken. Ein kurzer Fußweg ab der von der Route de la Traversée gelangen Sie zum Krebswasserfall „La Cascade aux Ecrevisses“. Zu weiteren Wasserfällen wie den Carbet-Wasserfällen, dem Galion-Wasserfall und dem Saut de la Lézarde kommt man nur über Wanderwege, die meist unterschiedlich schwer zu begehen sind. 

Wissenswertes für Segler: 

An der Südküste von Guadeloupe gibt es keine sicheren Ankerplätze. Dem Großteil dieser Küstenregion sind Korallenbänke vorgelagert. Daher sollte ein Sicherheitsabstand von einer Seemeile zur Küste eingehalten werden. Auch weiter im Norden entlang der Ostküste ist das nahe Küstengebiet mit vielen Riffen und Untiefen versehen. Der Kanal „Rivière Salée“ ist auf kurzen Teilstrecken nur 6,5 Fuß tief. Die Durchfahrt ist wegen zwei Brücken, die sich öffnen müssen, nur zu bestimmten Zeiten in der Früh möglich. Die Teilstrecke zwischen den Brücken muss daher bei Dunkelheit passiert werden. Auch im Südwesten von Pointe du Vieux bis Pointe Allègre im Norden, verläuft eine 20-Meter-Tiefenlinie am Land. Wegen des steil abfallenden Gebirges gibt es an dieser Seite selbst bei wenig Wind nicht viele Ankermöglichkeiten.



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