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Segeln mit Ihrer Charter Yacht

Dominica

Der offizielle Name der Insel lautet "Commonwealth of Dominica" und ist ein seit 1978 (von Großbritannien) unabhängiger Staat. Mit der Hauptstadt Roseau liegt die junge Insel der kleinen Antillen zwischen Martinique und Guadeloupe. Im Inneren der Insel liegen die beiden höchsten Berge, Morne Diablotin (1.441 m) und Morne Trois Pitons (1.421 m). Dominica ist die am natürlichsten gebliebene Insel der Antillen, da der Touristenstrom an der Insel vorbeizieht. Die Natur ist unberührt und zeigt eine unvorstellbare Pflanzenvielfalt mit Mahagoni-, Kastanien- und Gummibäumen sowie Zedern auf. Die Insel gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten der Erde. Wer ein Freund von Flora, Fauna und Natur ist, kommt hier auf seine Kosten. Unberührte Wälder, 360 Flüsse und Bäche mit zig Wasserfällen lassen die Insel auch nach der dritten oder vierten Inseltour nicht langweilig werden. Es ist empfehlenswert einen Führer zu nehmen, da einem die Schönheiten am Wegesrand, Kräuter, Gewürze, Obst und Gemüse nicht auffallen. Sehenswert ist auch die Sulfur Springs - Soufrière. Die Bootsfahrt auf dem Indian River mag im ersten Moment nicht attraktiv erscheinen, ist aber absolut empfehlenswert. Das dichte Gewirr von Bäumen, Ästen und Lianen beheimatet eine artenreiche Tierwelt. 

Segeln in der Karibik

Der Vogelbestand auf Dominica ist der vielfältigste in der Karibik. Hier gibt es auch die letzten Sisserou-Papageien der Welt – der Wappenvogel Dominicas – und den streng geschützten Imperial Papagei. Auf dem Boden krabbeln Riesenkrabben, Eidechsen, Riesenschlangen und „Mountain Chickens“. Diese sogenannten „Berghühner“ sind jedoch Riesenfrösche, die in vielen Restaurants als Spezialität angeboten werden. Auf Dominica finden Sie hauptsächlich schwarze Vulkansandstrände. Nur im Nordosten gibt es auch weiße Strände. Als zweitregenreichste Insel der Welt bietet Dominica außergewöhnliche, aber auch lange Spaziergänge durch den Regenwald. Wer es bis zum Boiling Lake, dem zweitgrößten kochenden Kratersee der Welt schafft, wird mit einer fantastischen Aussicht für die Mühe belohnt.

Wissenswertes für Segler:

Der beste Platz zum Ankern befindet sich am südlichen Rand von Roseau. Der Grund fällt steil ab und es muss entweder an einer Mooring festgemacht, oder „bergauf“ und mit Heckleine zur nächsten Palme geankert werden. Bei dem Manöver ist meist sofort ein Einheimischer zur Stelle, der seine Dienste als „Festmacher“ anbietet. Dieser Service sollte in Anspruch genommen werden. Aber unbedingt vorher den Preis und die Währung vereinbaren. Moorings sollten vor dem Bezahlen mit der Taucherbrille inspiziert werden. Beim naheliegenden Anchorage Hotel kann das Dinghi Dock genutzt werden. Einfach kurz an der Reception nachfragen. Das Hotel bietet auch freies WiFi, das auch weit draußen im Ankerfeld noch genutzt werden kann. Die Prince-Rupert-Bay, eine grosse Bucht im Nordwesten der Insel, geschützt vor Wind und ist der beste Ankerplatz auf Dominica. Zeitweise, besonders in der Hurricane-Season, kann allerdings unangenehmer Schwell in die Bucht laufen. Dann wird das Boot am besten mit dem Heckanker quer zu den Wellen gehalten. Die meisten Yachten ankern auf 3-8 Metern in der nordwestichen Ecke der Bucht vor „Big Papa’s Restaurant“. Dort ist der Schwell am geringsten. Auf der gesamten Insel fehlt jedoch die touristische Infrastruktur. 



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