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Segeln mit Ihrer Charter Yacht

Kurse zum Wind - Wie heißt nochmal die Richtung im Verhältnis zum Wind?

Kurse zum Wind

Die Kurse am Wind geben Ihnen an, wie Sie am schnellsten segeln können bei den gegebenen Windverhältnissen. Bei Charteryachten handelt es sich meist um den Halbwindkurs. Dabei kommt es immer auf gut eingestellte Segel an. Das ist eine Kunst, die Sie am besten in einem Segelkurs lernen. Die Segel einzustellen ist nicht wie Autofahren und Gas durchtreten, sondern eher ein bisschen wie Magie und Feeling. "Kurse zum Wind" ist ein Thema, das in jedem Lehrbuch behandelt wird. Es ist Grundwissen für jeden Segler. Was Sie jedoch nicht aus den Büchern lernen können, ist das "machen". Dazu müssen Sie das Festland verlassen. Will man die Segel richtig einstellen, ist es wichtig zu wissen wo der Wind herkommt. Das sehen Sie an den kleinen Wellen und dem Verklicker auf Ihrem Mast. In der Segeleinstellung liegt das Geheimnis. Einen halber Knoten schneller und in sechs Stunden sind Sie 3 Seemeilen weiter gekommen.

 

Fast eine Stunde vor dem anderen Segler, der zu wenig auf die optimale Einstellung achtet. Das kann bedeuten im Hafen einen der begehrten Liegeplätze zu bekommen. 

Es gibt folgende „Windkurse“: 

Amwindkurse - der Wind kommt schräg von vorne

Halbwindkurse - der Wind kommt rechtwinklig von der Seite

Raumwindkurse - der Wind kommt schräg von hinten

Vorwindkurse - der Wind kommt direkt von hinten

Aufgepasst! Gegenwindkurse kann man mit den üblichen Segelkonstruktionen nicht ersegeln. Auf Gegenwindkursen würde man direkt gegen den Wind segeln. Anluven bedeutet den Bug der Yacht mehr in Richtung des Windes zu drehen. Abfallen bedeutet den Bug der Yacht weiter weg vom Wind zu drehen. Die Windkante ist hierbei ein geheimnisvoller Bereich für jeden Segler. Wenn die Segel richtig eingestellt sind und auf dem gesteuerten Kurs die größtmögliche Kraft entwickelt wird, dann steuern Sie an der Windkante. Man spürt die Windkante nach einiger Übung an der Nase und auf der Haut. Wehen die Fäden in den Segeln waagerecht, dann sind die Segel optimal eingestellt. und Sie segeln an der Windkante. Steuern und Segeln bedeutet allerdings auch auf die noch so kleinen Veränderungen zu reagieren, um das Boot an der Windkante zu halten. Dies üben Sie am besten mit einem Skipper an Ihrer Seite, der Ihnen sagt, ob Sie abfallen oder anluven sollten. Und plötzlich haben Sie den Dreh raus, spüren die Windrichtung auf der Haut und steuern den besten Kurs zum Wind an der Windkante.

Es erfüllt Sie ein tolles Gefühl. Sie sind in diesem Moment Segler geworden. Sie sind Eins mit Allem. Jetzt gehört Ihnen das Boot, das Meer, der Wind und der Augenblick.