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Segeln mit Ihrer Charter Yacht

Die Kunst des Segelns

Die Kunst des Segelns

Das Bedienen der Segel lernen Sie nur an Bord einer Yacht. Hier finden Sie das Großsegel und das Vorsegel, die Genau. Oftmals ist die Genau als ein Rollsegel vorhanden, welches wesentlich leichter zu bedienen ist. Beispielsweise wollen wir ein Ziel erreichen, das sich schräg gegen den Wind befindet (Luv). Gegen den Wind kann man nicht segeln? Falsch! Sie müssen nur die Segel richtig einstellen. Zuerst stellen Sie die passende Größe der beiden Segel ein. Bei schwachem Wind kann die komplette Segelfläche genutzt werden. Bei starkem Wind sollten Sie die Segel entsprechend verkleinern (Reffen). Nun holen Sie die beiden Segel dicht. Hierzu führen Sie die Bedienschoten zur Mitte Ihrer Yacht und arretieren sie dort. Sollten Sie ein Ziel in Lee ansteuern, also weg vom Wind, dann öffnen Sie die Segel und führen sie zur Außenseite der Yacht. Die Vorgehensweise ist dieselbe. Sie führen die Segel mit Hilfe der Bedienschoten und arretieren sie. Klingt einfach? Ist es auch!

Alles was Sie brauchen, ist ein wenig Übung. Doch warum können wir denn nun gegen den Wind segeln? Die Antwort finden Sie in Ihrer heimischen Badewanne. Bei einem entspannten Bad könnte man sich der Vorstellung hingeben, die Badewanne sei das Mittelmeer. Jetzt ziehen Sie mit der flachen Hand flach durch das Wasser und einmal breit. Flach geht es viel leichter. Wer mag, kann die flache Hand nochmals durch das Wasser ziehen und dabei seitlich etwas gegen das Wasser bewegen. Sie werden einen deutlichen Widerstand merken. Die flache Hand in unserer Badewanne gibt es auch auf Ihrer Yacht, in Form eines Kiels mit seinem Ballastgewicht. Er befindet sich unter Wasser und hält die Spur und lässt sich nur längs in Fahrtrichtung durch das Wasser bewegen. Die zweite Antwort finden Sie im Auto, des Deutschen liebstes Kind. Dazu halten Sie einmal die Hand aus dem Autofenster. Was geschieht? Die Hand will nach oben oder unten fliegen. Je nachdem, an welcher Stelle der Wind auftrifft, ob auf die Handfläche oder den Handrücken. Gleichzeitig und unsichtbar entsteht auf der windstillen Seite Ihrer Hand ein Sog, welcher für noch mehr Bewegungswillen sorgt. Übertragen Sie nun diesen Ablauf auf das Zusammenspiel von Wind und Segel. Der Wind trifft auf das Segel. Jetzt, wo Ihre Hand im Auto nach oben will, will das Segel mit Ihrer Yacht im Schlepptau nach vorne.

Beide Prinzipien zusammen ergeben den endgültigen Ablauf. Das Segel will nach vorn und zieht das Boot mit sich, während der Kiel Unterwasser das Boot auf Kurs hält.